Willkommen zu unseren StadtKlängen

"Wie klingt unsere Stadt?" ist Kreis übergreifend angelegt als Projekt der Medienpädagogik, KlangKunst und Inklusion. Medienpädagogisch wurde Kindern und Jugendlichen in konzentrierter Wahrnehmung der eigenen Umgebung die künstlerische Anwendung moderner Medien vermittelt und bewusst der verantwortungsvolle Umgang mit Beeinträchtigung gelebt. Das Pilotprojekt startet in Itzehoe, findet seine Fortsetzung in Dithmarschen und wird in Nordfriesland landen – so der Fahrplan für einen Dreiklang der Westküste. Die Kreis-variierenden Akteure ,machen ihre Stadt in “Akustischen Szenarien” für Sehende und Blinde neu erlebbar - erproben sich im Lernraum Stadt künstlerisch und leisten mit ihren Produkten aus dem Projekt (CD + App) auch einen Beitrag zur engagierten Außendarstellung ihrer Stadt in ländlicher Region - dokumentarisch wie künstlerisch.  Dies erfolgt grundlegend in der Feldphase als klanglich festgehaltene Exkursionen und in der weiterführenden Phase durch künstlerische Ausgestaltung der aufgezeichneten Klänge (SoundScapes).  WorkShops vermittelten das notwendige Anwendungswissen um Technik und Software. Für die altersgemäße Aufbereitung der komplizierten technischen Sachverhalte tragen projektinterne und externe Fachkräfte bei. Am Ende sind die Projektergebnisse tatsächlich als akustische "Denkmäler",  auditive Klangpfade und Hörfilme nicht nur für Blinde erlebbar. Die Stadt neu erleben – wird dokumentiert in einer selbst gestalteten Radiosendung, einer CD mit SoundScapes aus der jeweiligen Region , einem umfangreichen ProjektBuch zu jedem Projekt sowie im Internet abrufbaren Klangrouten ("audioguideMe + guidemate).

 

Initiator und Projektträger ist K9 Koordination für regionale Kultur in Itzehoe. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz im KulturBahnhof Viktoria in Itzehoe. Für K9 stellt das Zusammenwirken von Medienpädagogik, Klangkunst und Inklusion das Kernthema 2016/17 im Portfolio Kulturelle Bildung. Das Pilotprojekt in Itzehoe leitet über zu weiteren Expeditionen in die Nachbarkreise.

Lernraum Stadt

Die Kreis variierenden Akteure machen ihre Stadt in “Akustischen Szenarien” für Sehende und Blinde neu erlebbar - erproben sich im Lernraum Stadt künstlerisch.

Stadt ein Ort der Schule - Schule macht die Stadt neu erlebbar. Methodisch handelt es sich um die erste Kooperation aus Klangkunst, Medienpädagogik und Inklusion für unsere Region. Kreative Teilhabe durch das starke Zusammenwirken von allen Schulzweigen und Förderzentrum für geistige Entwicklung, von Sehenden und Blinden, von Kunst (FoleyArt), Medien (Offener Kanal Westküste) und Politik (Inklusions-Abteilung). Ein buchstäblich lautstark initiierter Veränderungsimpuls, von dem alle Teilnehmer profitieren. "Hörfilme" nicht nur für Blinde. Medienpädagogisch wird Kindern und Jugendlichen in konzentrierter Wahrnehmung der eigenen Umgebung die künstlerische Anwendung moderner Medien vermittelt und bewusst der verantwortungsvolle Umgang mit Beeinträchtigung gelebt.

Projekt nach Plan

Das StadtKlang-Projekt hat sich zur Aufgabe gesetzt, eine akustische Verräumlichung von ausgewählten Städten in der Region vorzunehmen und deren einzigartigen Klänge einzufangen, um sie künstlerisch zu bearbeiten. So entstehen SoundScapes, künstlerische Klanglandschaften der Region. Wir gehen von Itzehoe (Kreis Steinburg) über Meldorf (Kreis Dithmarschen) nach Friedrichstadt und Tönning (Kreis Nordfriesland). Das Ergebnis ist ein Dreiklang der Westküste – mit Ergebnissen aus nachstehenden Projektstationen und Handlungsfeldern (s. Schaubild).

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